32 Kilo

eine Ausstellung von Ivonne Thein

Thein fotografierte "normalgewichtige" Models und bearbeitete die Bilder nachträglich am Computer, hungerte sie virtuell herunter auf jenes Idealgewicht der Pro Ana Bewegung - Magersüchtige, die stolz darauf sind, magersüchtig zu sein.

Thein bedient sich dabei der Mechanismen der Werbe- und Modefotografie, die zunehmend reale Körper durch virtuelle Körperinszenierungen ersetzt.

Die Fotografie, so schreiben die Ausstellungsmacher,  nimmt eine Schlüsselrolle ein, die die extremen Körperbilder und Weiblichkeitsideale erst konstituiert. Das Phänomen der Pro Ana Websites ist ein Kind der Gegenwart, in der die Individualität durch die totalitäre Typologie der Bilder ersetzt wird. … Gesichtslos und befremdlich choreografiert oszillieren sie in einem Stadium zwischen Weiblichkeit und Morbidität. Die weibliche Figur ist konstruiert, artifiziell – eine Puppe. Sie ist künstlich erschaffen wie das Bild einer idealen Körperlichkeit, die für die meisten Essgestörten zum Verhängnis wird.

 

 

 

 

 

 

 

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