Freunde und Feinde

Unsere Vorfahren sahen sich als Teil der Natur. Sie hatten wenig Schwierigkeiten, ihre Identität von Tieren und Pflanzen abzuleiten, denen sie sich besonders verbunden fühlten. Auch in Märchen spielen Tiere als Helfer des Helden eine wichtige Rolle, z.B. in dem Grimmschen Märchen "Zwei Brüder".

Kindern und Jugendlichen fällt es noch leichter, in Bildern zu denken, Freunde und Feinde sich als Tiere oder Pflanzen oder Landschaften vorzustellen.

Diese einfache Phantasieübung gibt Dir Gelegenheit, durch Bilder und ungewöhnliche Assoziationen zu Deinen Freunden und Feinden, zu neuen Einschätzungen, Einstellungen zu kommen. 

Lass Dir die folgende Geschichte am besten von jemand vorlesen, den Du gut kennst.

 

Die Übung

Wie viele Freunde hast du?...

Wie viele Feinde hast du?...

Hattest du schon einen „guten“ Feind, mit dem das Streiten angenehm war?...

 

Setz dich bequem hin... Denke an jemanden, den du gern hast. Wenn du diese Person mit Nahrung vergleichen würdest: welche Art Nahrung wäre sie wohl? Ein Apfel? Ein Stück Schokolade?...

Denke an jemanden, den du nicht magst. Welche Art Nahrung wäre wohl diese Person? Eine saure Gurke? Eine Haifischflosse?...

Denke an dich selbst. Welche Art Nahrung bist du selbst?...

Was würdest du mit allen drei Nahrungsmitteln machen?

Gäbe das eine Mahlzeit?...

Was sonst?

 

Denke an einen Freund.

Welches Tier würde er oder sie sein?...

Denke nun an einen Feind.

Welches Tier würde er oder sie sein?...

Und welches Tier würdest du selbst sein?...

 

Nun schließe bitte die Augen.

Stell dir eine grüne Wiese vor...

Stell dir vor, dass du als Tier auf dieser Wiese bist.

Kannst du das Bild scharf sehen?...

Nun lass auch das Tier auf die Wiese kommen, das zu deinem Freund gehört...

Und nun lass zu guter Letzt auch deinen Feind als Tier auf die Wiese kom­men...

Kannst du alle drei Tiere sehen?...

Schau zu, was die drei Tiere miteinan­der anfangen.

Vielleicht magst du zuerst abwarten, was von selbst pas­siert...

Wenn du möchtest, kannst du auch eingreifen und den Dingen eine bestimmte Wendung geben... (1‑2 Minuten)

 

Willst du jedem Tier noch etwas zu fressen geben, ehe du ihnen Adieu sagst, und mit deiner Aufmerksamkeit wieder hierher zu kommen?...

 

Komm nun zu uns zurück und öffne die Augen in dein Tempo, das zu dir passt...

 

 

Aus: Vopel, Klaus W.: Phantasiereisen. Band 3. iskopress 1996

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