Mobbing und Ausgrenzung – Täter und Opfer - Behandlungsansätze

 

Teilnehmer 10 -12 Psychotherapeuten und Ärzte, die mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten

Termin: Erster Montag im Monat; 20.30 Uhr ab März 2017

 

Themen der einzelnen Sitzungen:

  1. Sitzung:  Besprechung der Literatur:

Streeck-Fischer, A.(Hg.): Adoleszenz-Bindung-Destruktivität. Klett Cotta. Stuttgart 2004

Sutterlüty, F.: Gewaltkarrieren. Campus. Frankfurt 2003

Gärtner, Joachim: Ich bin voller Hass und das liebe ich. Eichborn. Berlin 2009

Cierpka, Manfred: Faustlos. Wie Kinder Konflikte gewaltfrei lösen lernen. Herder 2005

Weiß, Peter: Abschied von den Eltern. Suhrkamp 2007

 

  1. Sitzung: Ein 14jähriger, der als 8 Jähriger gemobbt und ausgegrenzt wurde und jetzt immer öfter in der Schule zuschlägt
  2. Sitzung: Eine 15Jährige, die sich nach dem Weggang der Freundin in der Klasse isoliert und ausgegrenzt fühlt – mit Bauch- und Kopfschmerzen reagiert
  3. Sitzung: Eine 14Jährige, die nicht mehr zur Schule gehen will: Zwei Jungen würden einen Dritten quälen. Sie könne nicht eingreifen, könne es aber auch nicht ertragen zuzusehen, müsse gehen  
  4. Sitzung: Ein 14Jähriger, der nicht mehr zur Schule geht. Er fühlt sich ausgeschlossen, nicht dazugehörig, erträgt das Gefühl nicht
  5. Sitzung: Ein 12jähriger erträgt es nicht, wie fünf Jungen in seiner Klasse einen Sechsten quälen. Er kann darüber nicht mit der Lehrerin reden, muss die Schule wechseln
  6. Sitzung: Ein 19Jähriger mit Gewaltfantasien, die er vor der Kollegin ausbreitet
  7. Sitzung: Peter Fonagy: Frühe Bindung und die Bereitschaft zu Gewaltverbrechen – Mobbing und Amoklauf – Opfer werden zu Tätern

Der Film: Die Stille danach

Abschiedsbrief des Amokläufers von Emstedden

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