Die begleitenden Gespräche mit den Eltern

 

Kindertherapie ist oft ohne die Mitarbeit der Eltern der Patienten nicht möglich. Die Eltern stellen das Kind vor, im allgemeinen sind sie es, die sich Sorgen machen und die unter Leidensdruck stehen. Sie sind es auch, die die Therapievereinbarung mit der Kindertherapeutin treffen und die dafür sorgen, dass ihr Kind regelmäßig zu den Sitzungen kommt, auch und vor allem in den Phasen, in denen das Kind nicht so gerne kommt. 

Die begleitenden Gespräche mit den Eltern sind deshalb ein wichtiger Bestandteil einer Kindertherapie und werden von der Krankenkasse vergütet.

Kindertherapie verlangt den Müttern und Vätern aber auch viel ab. Der (unausgesprochene) Behandlungsauftrag der Eltern deckt sich nicht immer mit den Behandlungszielen der Kindertherapie: Sie wünschen sich eine Beseitigung der Symptome, möchten ihrem Kind seine Lebenschancen sichern, aber sie wünschen nicht unbedingt, dass die Kindertherapeutin sich mit der Familiendynamik befasst und schmerzhaft an die eigene Konfliktgeschichte der Eltern rührt.

Psychotherapeutische Praxis

Regina Konrad

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